Jurymitglieder
Univ.Doz. Dr. Josef Hochgerner, Zentrum für Soziale Innovation (ZSI)
Das ZSI ist ein sozialwissenschaftliches Institut, das durch Einsatz von
Forschung, Bildung und Beratung Lücken zwischen Bedürfnissen und
Potenzialen der modernen Wissens- und Informationsgesellschaft schließt.
Auf Grund praktischer Verbindung von Wissenschaft und Anwendung erfüllt
das ZSI fachliche und sektorenübergreifende Schnittstellenfunktionen.
Inhaltliche Schwerpunkte umfassen Arbeit und Chancengleichheit, Technik
und Wissen.
Kontakt:
Internet:
www.zsi.at
Helene Pumm, Personalentwicklung und -organisation Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG
Neben der Tätigkeit als Personalentwicklerin in der Erste Bank ist
sie Mitbegründerin der Integrationsbewegung und hat als Vorstandsmitglied
viele Jahre ehrenamtlich für die Integration von behinderten Kindern
und Jugendlichen in Schule und Beruf gearbeitet.
Kontakt:
Internet: www.erstebank.at
Sepp Schmidt, Dipl. Sozialarbeiter,
widmete sich von 1980 bis 1995 der Obdachlosenarbeit und war Begründer des ersten Sozialtherapeuthischen Wohnheimes für Obdachlose der Stadt Wien und Mitbegründer einer modernen Obdachlosenarbeit in Wien. 1999 bis Ende 2003 war er Leiter des Sozialamtes der Stadt Wien. Da ihm die europäische Integration ein Anliegen ist - Vertiefung von Demokratie, Frieden (= Sicherheit) und Recht, hofft er auf ausreichende Bewerbungen aus den benachbarten "neuen" EU Mitgliedsländern, weil jede Unterstützung, im Sinne des vorher Gesagten, von großem Nutzen ist.
Marlies Sutterlüty, Dipl. Sozialarbeiterin, Lektorin in der Fachhochschule des Campus Wien, Studiengang für Sozialarbeit
Neben der Lehrtätigkeit zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und den Kontakt zu Praktikumsstellen; langjährige Mitarbeit im Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft und in der Sozialberatung der Tiroler Landesregierung. Freiberufliche Tätigkeit als Supervisorin und Moderatorin. Mitarbeit in diversen berufs- und sozialpolitischen Initiativen.
Barbara van Melle, TV-Journalistin und Moderatorin
Durch meine journalistische Arbeit habe ich in den vergangenen Jahren viele engagierte Sozialprojekte kennen gelernt. Von der Integration von Flüchtlingen über Fraueninitativen, Kinder- und Jugendarbeit bis zur Obdachlosenbetreuung. Projekte, hinter denen oft einzigartige Ideen stehen und die vielfach von Menschen getragen werden, die sich durch bewundernswertes Engagement auszeichnen. Die SozialMarie-Preise sollen solche Projekte nicht nur auszeichnen, sondern sie auf medialem Weg einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen.
Jurykoordinatorin
Mag. Petra Radeschnig
Betriebswirtin, seit 1990 als Organisationsberaterin, Trainerin und Coach mit systemischem Hintergrund tätig; Führungs- und Managementerfahrung; vier Jahre für die deutsche und österreichische Entwicklungszusammenarbeit in Burkina Faso/Westafrika.
Ehrenschutz 2009
Michael Niavarani, Schauspieler und Kabarettist
Niavarani ist Autor vieler Revuen des Kabarett Simpl, wo er 1989 erstmals auftrat und dessen künstlerische Leitung er 1993 übernahm. Daneben ist er immer wieder in Kinofilmen und Fernsehserien zu sehen. Seit September 2004 ist er Stammgast beim ORF-Comedy-Quiz „Was gibt es Neues?“.
2006 gewann er die Goldene Romy als beliebtester männlicher Serienstar, 2007 und 2008 als beliebtester Kabarettist.
Thomas Geierspichler, Europameister, Weltrekordler und Olympiasieger
Thomas Geierspichler ist ein absoluter Ausnahmeathlet. Europameister, vielfacher Weltrekordhalter und Weltmeister – und seit 2004 am Traumziel jedes Sportlers: olympisches Gold bei den Paralympics in Athen! Dazu noch dreimal Silber und einmal Bronze.
Bei den 13. Paralympics in Beijing gewann er wiederum Gold, im Marathon mit neuer Weltrekordzeit.
Ehrenschutz 2008
Dr. Maria Berger, Bundesministerin für Justiz
Als ich im Frühjahr 2007 erstmals an der Verleihung der SozialMarie teilgenommen habe, war ich begeistert von der Qualität der innovativen Projekte und dem vielfältigen sozialen Engagment der TeilernehmerInnen.
Die Arbeitsbereiche des Justizministeriums sind sehr vielfältig und reichen oftmals stark in den sozialen Bereich hinein. Justizpolitik ist daher oft auch Sozialpolitik, zum Beispiel wenn es um familienrechtliche Fragen oder den Strafvollzug geht. Viele wichtige Zielsetzungen der Justizpolitik können nur mit aktiver Unterstützung durch eine engagierte und innovative Sozialarbeit verwirklicht werden.
Daher ist es mir als Justizministerin ein besonderes Anliegen, den Ehrenschutz für die SozialMarie 2008 zu übernehmen. Ich freue mich schon auf viele interessante Projekte und wünsche den OrganisatorInnen und Beteiligten eine erfolgreiche SozialMarie 2008.
Ihre
Dr. Maria Berger
Bundesministerin für Justiz
Markus Rogan
Wir dürfen die Verantwortung für unsere Mitmenschen nicht abgeben. Viele sind auf Hilfe angewiesen: Junge, Alte, Arbeitslose, Ausländer, Asyl-Bewerber. Der Sozialstaat kann nicht für alles zuständig sein. Mich spricht der Satz von John F. Kennedy sehr an: "Frag nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst." - Für die Menschen, für die Gesellschaft.
Hilfe soll Hilfe zur Selbsthilfe sein, dann fördert sie Initiative und Selbstbewusstsein. Andernfalls schafft sie Abhängigkeit.
Projekte, die dazu dienen sollen, anderen zu helfen, verlangen Einsatz
und Kreativität. Sie müssen aber auch professionell gemanaged
werden. Sonst haben sie gute Absichten, aber keine Wirkung. Projekte mit
klarer Zielsetzung, die ein konkretes Problem wirksam angehen, mit einem
klaren "Geschäfts-Plan" möchte ich fördern. Das
will auch die SozialMarie.
Deshalb bin ich dabei und hoffe, dass viele diese Initiative unterstützen.
Mit besten Grüßen,
Markus Rogan
Ehrenschutz 2007
Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich
Innovation ist in der Wirtschaft einer der zentralen Erfolgsfaktoren, in Wissenschaft und Forschung ist Innovation immanent. Verstärkt hat der Innovationsgedanke in den vergangenen Jahren auch in sozialer Hinsicht in Unternehmungen und Betrieben Einzug gehalten.
Im Sinne einer Corporate Social Responsibility haben Wirtschaftsbetriebe Maßnahmen entwickelt, mit denen sie für ihre Mitarbeiter, ihre Kunden und Partner sowie ihre Umwelt soziale Verantwortung übernehmen. Eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten dokumentiert den lohnenden Mehrwert dieses Engagements.
Die SozialMarie ist ein aus dem Vertrauen in die Innovationskraft entstandenes Projekt. Mit diesem Preis werden innovative soziale Projekte vor den Vorhang gebeten, egal ob im Wirtschaftsunternehmen, im öffentlichen oder institutionellen Bereich. Wir dürfen uns freuen, mit welcher innovativen Kraft auch in diesem Jahr wieder zukunftsträchtige Projekte sozialer Verantwortungsübernahme in Österreich und in unseren Nachbarländern vorangetrieben werden.
In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmern und den Organisatoren
alles Gute für die SozialMarie 2007 und viele weitere zukünftige
innovative Initiativen.
Mag. Herbert Tumpel, Präsident der Arbeiterkammer Österreich
Soziale Verantwortung zu übernehmen in einer Gesellschaft im Wandel, bedeutet heute vor allem, die zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Mittel möglichst maßgeschneidert und effizient einzusetzen. In einer Gesellschaft im Wandel sind innovative Lösungsansätze täglich gefordert. Dank ihnen gelingt es, den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen entsprechend, auch in sozialen Bereichen außergewöhnliche Herausforderungen zu bewältigen.
Besonders innovative und erfolgreiche soziale Initiativen werden nun schon zum dritten Mal mit der Auszeichnung SozialMarie ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Diese ausgezeichneten Projekte sollen als Vorbilder und Ideengeber, als Motivation für Einzelne, Unternehmen und Gruppen wirken, auch einen wertvollen Beitrag für ein besseres gesellschaftliches Miteinander zu leisten. Sie zeigen uns, dass Hinschauen und auch sich trauen, neue Wege zu beschreiten – dass dieser Mut und dieses Engagement belohnt wird.
Damit danke ich allen einreichenden ProjekttreiberInnen und OrganisatorInnen
der SozialMarie 2007 für ihr Engagement und ihren Mut zur Innovation
und wünsche ihnen und uns noch viele spannende Innovationen auch im
Sozialbereich.
Ehrenschutz 2006
Dr. Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen
Mag. Renate Brauner, Stadträtin für Gesundheit und Soziales
Sehr geehrte Damen und Herren!
Innovation und Kreativität sind nicht nur für den Erfolg von Wirtschaftsunternehmen wichtig, sondern spielen auch im Sozialbereich eine große Rolle. Auch hier gibt es eine ständige Weiterentwicklung der Serviceleistungen zugunsten der Klientinnen und Klienten. In Wien gibt es ein breites Netz an städtischen Einrichtungen, Initiativen, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen. Deren soziales Leistungsangebot wird sukzessive verbessert. Im Mittelpunkt dieses Prozesses steht die Steigerung des Nutzens für die Klientinnen und Klienten.
Der Preis SozialMarie fördert Innovation und Kreativität, indem SozialprojektbetreiberInnen zusätzlich animiert werden, neue Ideen und Ansätze zu suchen. Dieser „Ideenwettbewerb“ trägt dazu bei, die Qualität des Angebotes im Sinne der Menschen zu verbessern.
Ich habe daher gerne zugesagt, den Ehrenschutz der SozialMarie für 2006 zu übernehmen. Ich wünsche den InitiatorInnen und allen Beteiligten alles Gute für Zukunft und bin schon gespannt auf die Siegerprojekte 2006!
Mag.a Renate Brauner
Stadträtin für Gesundheit und Soziales